Zuchtbestimmungen zum Zuchtzulassungsverfahren (ZTP) und zur Zucht, Stand 17.06.2019

aktuelle Version gültig ab 1.8.2019

Liebe Züchter, geänderte Versionen gelten ab Gültigkeitsdatum ausschließlich für Hunde die neu in die Zucht kommen und ihre Zuchttauglichkeit ablegen müssen. Alle anderen Hunde behalten die bis dato bereits erworbene ZTP .

1.) Es gelten die in der Zuchtordnung aufgeführten Mindestanforderungen.

2.) Es gilt der beim VSNH e.V. hinterlegte Standard für die entsprechende Rasse.

Das Zuchtzulassungsverfahren wird vom Besitzer des Hundes bei der Geschäftsstelle beantragt. Die Zuchttauglichkeits-Prüfung kann man auf den meisten Veranstaltungen des Vereins ablegen; ebenso können Ausstellungen genutzt werden. Eine ZTP im Haus des Züchters erfolgt nur noch in Ausnahmefällen.  Die Untersuchungen der entsprechenden Rasse sowie die DNA-Archivierung bei LABOKLIN sollten bis dato erfolgt sein. In Ausnahmefällen kann die ZTP vorher abgenommen werden, die Bestätigung bekommt der Halter erst bei Vorlage der kompletten Untersuchungsergebnisse.
 

Neu ab 1.4.2018

Hunde, die auf zwei verschiedenen Ausstellungen erfolgreich vorgestellt wurden und die Formwertnote entsprechend den Zuchtvoraussetzungen des VSNH e.V. für eine Zuchtverwendung erhalten haben, benötigen keine zusätzliche ZTP mehr. Die Bewertungen müssen von zwei verschiedenen Richtern erfolgt sein. Über die Anerkennung der Ausstellung entscheidet der HZW und der Vorstand, bitte vorher erkundigen! Die Urkunden sind im Original vorzulegen.

Neu ab 1.8.2019

Bei Zuchttauglichkeitsprüfungen der Rasse Deutscher Spitz, muss eine Wesensprüfung/Wesensbeurteilung beigefügt werden. Dazu berechtigt sind Zuchtwarte des VSNH e.V., der HZW und Zuchtwarte und Richter anderer Verbände nach Genehmigung durch den Vorstand des VSNH e.V. Hierzu ist ein formloser Antrag zu stellen.


Deutscher Spitz
Small Size (Zwergspitz, Kleinspitz)

aktuell 1.8.2019

Untersuchungen: PL Patellaluxation  (Tastbefund von Tierarzt, Formular im Downloadbereich)

Wesensbeurteilung

DNA-Archivierung bei LABOKLIN


Medium Size (Mittelspitz)

Untersuchungen: PL Patellaluxation (Tastbefund von Tierarzt, Formular im Downloadbereich)

DNA-Archivierung bei LABOKLIN

Wesensbeurteilung

Bei Verpaarungen mit Großspitzen ist eine HD- und ED-Untersuchung erforderlich! Formular bitte bei der Geschäftsstelle beantragen.

Ab 1.4.2018 muss bei Verpaarungen mit Großspitzen der C-Lokus getestet werden auf OCA2.

D1-Lokus Bestimmung


Großspitz, Wolfsspitz

Untersuchungen: HD und ED (Formular bitte bei der Geschäftsstelle beantragen, per Online-Formular )

(Wenn Auswertung auf OCD nicht gewünscht bitte dort durchstreichen!)

Wesensbeurteilung

prcd-PRA Test bei LABOKLIN (nur Großspitz und nur wenn die Elterntiere nicht negativ getestet sind)

DNA-Profil-Archivierung bei LABOKLIN

PL Patellaluxation freiwillig (Tastbefund von Tierarzt, Formular im Download-Bereich, nicht zwingend erforderlich)

Bei allen Linien, die Großspitze führen, ist ab 1.4.2018 der C-Lokus auf OCA2 zu testen. Bei Hunden mit bestehender Zuchtzulassung sollte dieser Test nachgeholt werden.

D1 Lokus Bestimmung bei Großspitzen .

Sollte der Test nicht nachgeholt werden, so muß der Paarungspartner frei getestet sein. Reine Wolfsspitzlinien sind nicht davon betroffen.

 

Amerikanischer Akita

aktuell 1.8.2019

Beim American Akita wurde Langhaar freigegeben !

Untersuchungen: HD und ED (Formulare bitte bei der Geschäftsstelle beantragen, per Online-Formular)

PRA, Augenuntersuchung bei zugelassenen Tierärzten, Fragen bitte an Frau Nadja Schneider

OCD freiwillig

PL Patellaluxation freiwillig (Tastbefund von Tierarzt, Formular im Download Bereich)

DNA-Archivierung bei LABOKLIN

 

Samojede und Husky

aktuell 1.8.2019

Untersuchungen: HD und ED (Formulare bitte bei der Geschäftsstelle beantragen, per Online-Formular)

PRA, Augenuntersuchung / Test LABOKLIN/ extra Test für Samojeden( nicht der Spitz Test)

OCD freiwillig

PL Patellaluxation freiwillig (Tastbefund vom Tierarzt, Formular im Download Bereich)

DNA-Archivierung bei LABOKLIN
 

Bei allen HD-, ED-, OCD-Auswertungen durch unseren Gutachter ist per Vorkasse, gleichzeitig mit Beantragung der Formulare, der entsprechende Betrag auf das Vereinskonto zu überweisen. Name des Halters und des Hundes nicht vergessen

Es steht jedem Züchter frei weitere, vom Verein nicht geforderte, Untersuchungen in Auftrag zu geben. Farbtests können einzeln auf dem Laboklin Formular angekreuzt werden.

 

Verpaarungen beim Spitz:

aktuell 1.8.2019

Es dürfen Varietäten nur noch eingeschränkt miteinander verpaart werden. Hier trägt der Züchter maßgeblich die Verantwortung, diesen Schritt auch züchterisch begründen und darlegen zu können.

Physiologisch müssen beide Elterntiere zueinander passen. Gerade bei Großspitzen gibt es hinsichtlich der Größenunterschiede im Standard erhebliche Unterschiede. Hier appellieren wir an den Sachverstand der Züchter dieses zu berücksichtigen. Bei Fragen kann die Zuchtleitung beraten.

Daraus ergibt sich ,das nur die größenmäßig naheliegende Varietät  bei einer Kreuzung der Varietäten in Betracht kommt.

Die Reglungen zu OCA2 betroffenen Hunden, und Hunden die Träger sind bleiben unverändert dem Beschluss vom April 2018 bestehen.

NEU AB 1.8.2019

1.) Varietätenübergreifend darf Wolfsspitz und Großspitz  nur miteinander verpaart werden, wenn der Großspitz aus einer rein schwarz gezogenen Linie stammt. ( mind. 3 Generationen)

Wir empfehlen vorher Rücksprache mit dem HZW zu halten. Alle anderen Verpaarungen mit Wolfsspitz und Großspitz stellen ab 1.8.2019 einen Zuchtverstoss dar. Verpaarungen von Großspitzen und Mittelspitzen sind weiterhin erlaubt.

2.) Für die Rasse Deutscher Spitz werden keine Registerhunde mehr aufgenommen. (Registerhunde sind alle Hunde deren Vorfahren nicht ermittelt werden können, bzw. nicht sicher belegt sind)

3.) Ein Auszuchtprogramm wird nicht weiter verfolgt, Kreuzungen mit anderen Rassen sind untersagt und werden nicht mehr in das Zuchtbuch des Vereins eingetragen.

4.) Für die nordischen Rassen , Malamute-Husky und Samojede werden keine Registerhunde in das Zuchtbuch aufgenommen. (siehe deutscher Spitz)

5.) Bei den Rassen Akita ( japanisch und amerikanisch) werden Langhaar Hunde zugelassen.

 

Für alle anderen Rassen gibt es keine Auflagen, es gelten die o.g. Zuchtbestimmungen.

 

Thallichtenberg, 10. November 2018 /  geänd. Kaiserslautern 17.06.2019

der Vorstand

Überarbeitung der Zuchbestimmung /Vorstandssitzung 10.11.2018

 

Für alle Rassen gültig in denen die Untersuchungen vorgeschrieben sind. Nicht aufgeführte Untersuchungsergebnisse wie z.Bsp. HD D, ED 2 sind von der Zucht ausgeschlossen.

  • PL 0 und PL 1 zuchttauglich
  • ED 0 und ED 1 zuchttauglich
  • HD A , HD B zuchttauglich
  • HD C1 Genehmigung Vorstand/HZW erforderlich

Nicht aufgeführte Untersuchungsergebnisse wie z.Bsp. HD C2, ED 2 sind von der Zucht ausgeschlossen.

 

Verpaarungen :

PL 0 mit PL 0 und PL 1
ED 0 mit ED 0 und ED 1
HD A mit HD A und HD B
HD B mit HD B
HD C1 nur mit HD A + vorb. der Genehmigung Vorstand/HZW

PRA Träger nur mit PRA freien Tieren
OCA2 Träger nur mit freien Tieren / C-Lokus

Dilute Träger und davon betroffene Tiere dürfen in bestimmten Fällen verpaart werden. Hierzu ist ein Antrag an den Vorstand /HZW zu stellen.

D/d mit d/d mit Genehmigung möglich
D/d mit D/d mit Genehmigung möglich
d/d mit d/d nicht zulässig

Merle Hunde sind weiterhin von der Zucht ausgeschlossen!

Für alle nordischen Rassen gilt der bei der FCI hinterlegte Standard .
Für alle japanischen und amerikanischen Aktita gilt ebenso der bei der FCI hinterlegte Standard eingeschränkt.

- Freigabe für Langhaarhunde

 
Für den deutschen Spitz gilt der beim VSNH e.V. hinterlegte Standard.

 

Zum Seitenanfang